KEIN ANSPRUCH AUF KREDIT

Zwischen Sicherheit und Vertrauen. 
Die Bonitätsprüfung als unverzichtbare Säule einer funktionierenden Wirtschaft.


Ein Buch von Raoul Egeli
und Amédéo Wermelinger

Kostenloser Download als PDF verfügbar
auf Deutsch und Französisch.





Warum dieses Fachbuch auch für Sie relevant ist

Viele Geschäftsmodelle funktionieren nur, weil Unternehmen Leistungen erbringen, bevor sie bezahlt werden. Anbieterinnen gehen bewusst in Vorleistung und tragen das Risiko von Zahlungsausfällen.


Die Realität zeigt jedoch: Zahlungsausstände verursachen hohe Kosten, binden Ressourcen und gefährden die Liquidität. Staatliche Verfahren sind oft langwierig und wenig effizient. Unternehmen müssen Risiken deshalb frühzeitig selbst einschätzen.

Bonitätsprüfungen sind dafür das zentrale Instrument – und eine Voraussetzung dafür, dass der Rechnungskauf überhaupt bestehen bleibt.



Was Sie aus dem Buch mitnehmen


Verstehen Sie Risiken besser

Verstehen Sie warum Zahlungsausfälle entstehen und welche wirtschaftlichen Folgen sie haben.

Gläubigerinnen sind heute benachteiligt

Erfahren Sie, weshalb das aktuelle System Schuldnerinnen stärker schützt – und welche Folgen das für Unternehmen hat.

Was auf dem Spiel steht

Einschränkungen der Bonitätsprüfung können dazu führen, dass der Rechnungskauf zur Ausnahme wird – mit direkten Auswirkungen auf Geschäftsmodelle.





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KEIN ANSPRUCH AUF KREDIT
Kein-Anspruch-auf-Kredit_2026.pdf (3.74MB)
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Rezension

Was heute in der Wirtschaft in unserem Land wirklich abgeht und wie die Gläubigerinnen von einem Rechtssystem regelrecht abgestraft werden, das vor allem den Schutz der Schuldnerinnen in den Vordergrund stellt, wird allgemein – und oft politisch gewollt – verschwiegen. Unsere Betreibungs-, Konkurs- und Vollstreckungsverfahren kosten viel und bringen zu wenig. Das bedeutet für die Gläubigerinnen, dass sie sich anders vor möglichen Zahlungsausfällen schützen müssen. Der einzig sinnvolle Weg ist, Zahlungsausfälle zu vermeiden indem die Bonität vor Geschäftsabschluss geprüft wird. Diese ist noch die einzige Massnahme, die es den Dienstleisterinnen und Lieferantinnen erlaubt, gegenüber den Konsumentinnen in die Vorleistung zu gehen und gegen Rechnungstellung zu liefern. Falsch verstandene politische Anreize – unter dem Vorwand von Daten- und Konsumentinnenschutz – versuchen seit Jahren, die Bonitätsprüfung einzuschränken, indem die Bereitstellung von Bonitätsinformationen nur noch vom Staat erfolgen kann. Sollte sich diese Haltung durchsetzen, so riskiert die Schweiz künftig, dass Verträge nur noch gegen Vorauszahlung durch die Verkäuferseite abgeschlossen werden, da eine Zeitnahe Bonitätsprüfung gar nicht mehr möglich ist. Darunter leiden alle, aber vor allen die zu schützenden Konsumentinnen. Das vorliegende Pamphlet wurde geschrieben, damit alle der Realität in die Augen schauen, bevor sie in dieser Thematik verheerende politische Forderungen stellen!




Über die Autoren


Raoul Egeli


Raoul Egeli

ist Präsident des Schweizerischen Verbandes Creditreform (SVC) und war von 2014 bis 2024 Präsident von Creditreform International. Zudem amtete er zwischen 2009 bis 2013 als Zentralpräsident von Treuhand|Suisse. 

Prof. Dr. Amédéo Wermelinger


Prof. Dr. Amédéo Wermelinger

ist Vizepräsident des SVC und ehemaliger Datenschutzbeauftragter des Kantons Luzern sowie Dozent für Datenschutzrecht an der Universität Luzern zwischen 2005 und 2020.